Homöopathie – Eine gute Alternative!

Mit dem heutigen Beitrag möchte ich eine Artikelserie beginnen, die euch einen kleinen Anstoß geben soll,  auch mal über alternative Medizin nachzudenken. Es soll hierbei um die Homöopathie gehen. Wir möchten über unsere Erfahrungen mit homöopathischen Wirkstoffen berichten und feststellen, ob durch diese „Mittelchen“ eine gesundheitliche Verbesserung bei unseren Kindern eintrat oder die Gabe völlig wirkungslos blieb. Natürlich sind wir auch in diesem Fall dankbar für jeglichen Kommentar eurerseits und hoffen, dass ihr über eigene Erfahrungen berichten könnt.

Als erstes möchte ich euch kurz noch einmal näher bringen was denn Homöopathie nun eigentlich ist. Homöopathie ist ein Heilverfahren, das nicht die Symptome einer Krankheit isoliert betrachtet sondern den Menschen als Ganzes sieht und auf sanfte Weise die körpereigenen Kräfte der Selbstregenerierung und Heilung stimuliert. Im Klartext heißt das, es wird versucht, den kranken Körper bei seiner Selbstheilung durch pflanzliche Wirkstoffe zu unterstützen, anstatt die Heilung durch chemische Bomben für ihn zu übernehmen.

Warum Homöopathie?

In der homöopathischen Behandlung liegt ein Hauptaugenmerk auf der sanften Heilung. Und im Grunde brauche ich an dieser Stelle mehr gar nicht zu sagen. Haben unsere Kinder nicht eine sanfte Behandlung in allen Belangen verdient? So unserer Meinung nach auch bei der Heilung von Krankheiten. Ich möchte an dieser Stelle die Schulmedizin nicht verteufeln, nein im Gegenteil, ich möchte euch dahin gehend ermutigen euren Horizont zu erweitern. Oftmals greifen die Menschen erst dann auf die alternativen Heilmethoden zurück, wenn die Schulmedizin versagt. Aber warum nicht anders herum? Ist es nicht sinnvoller seinen Körper bei seiner natürlichen Selbstheilung zu unterstützen und erst, wenn er es nicht alleine schafft auf die Schulmedizin zurückzugreifen? Vor diesem Hintergrund haben wir beschlossen den Krankheiten und Wehwehchen unsere Zwillingsmädchen fortan bedachter entgegenzutreten und nicht sofort die Chemiekeule aus dem Medizinschränkchen zu holen. Wir möchten die Organismen unserer beiden Mädchen von Anfang an darin unterstützen, selbstständig mit den körperlichen Leiden fertig zu werden. Das heißt in unserem Fall aber nicht, ihnen den Einsatz chemischer Medikation gänzlich zu verwehren. Auch wir sind bereit, bei hohem Fieber ein Zäpfchen zu geben oder den Husten mit entsprechenden Säften zu bekämpfen. Der Unterschied besteht lediglich darin, dass wir vorher durch die Gabe von homöopathischen Wirkstoffen zum Beispiel in Form von Globuli (kleine Kügelchen) versuchen den Schnupfen in den Griff zu bekommen und erst dann, wenn keine Besserung eintritt, den Weg der Schulmedizin wählen.

Und damit sind wir bisher sehr gut gefahren! Viele kleine Beulen oder Anflüge von Erkältungen konnten wir buchstäblich im Keim ersticken oder durch homöopathische Gaben erfolgreich behandeln. Das hat uns in unserer Vorgehensweise nur bestärkt, so dass wir mittlerweile über eine beachtlich homöopathische Notfallapotheke verfügen.

Hierbei möchte ich jedoch darauf hinweisen, dass wir nicht irgendwo wild homöopathische Mittel bestellen oder mit Körbchen und Messer bewaffnet im Wald Kräuter sammeln, die wir unseren Zwillingen zerstampft oder als Tee verabreichen. Nein wir haben Kontakt zu einer Homöopathin in unserer Nähe aufgenommen, mit der wir im Bedarfsfall telefonieren. Denn oftmals werden in der (doch recht komplexen) homöopathischen Behandlung verschiedene Wirkstoffe in unterschiedlichen Kombinationen in bestimmten Abständen gegeben, um den nötigen Behandlungserfolg zu erzielen.

Es sei dazu gesagt, dass Homöopathen keine Quacksalber sind sondern den Titel nach einer harten Ausbildung mit Abschlussprüfung von der Ärztekammer verliehen bekommen haben. Die Bezeichnung „Homöopath“ ist also geschützt und nicht jeder darf sich so nennen.

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2 Antworten zu Homöopathie – Eine gute Alternative!

  1. Stephanie Grüß sagt:

    Hallo,
    Ich weiß zwar noch nicht 100%ig, ob ich mit Zwillingen schwanger bin, jedoch deuten einige Zeichen aus der Vergangenheit darauf hin und so kam ich auf eure Seite.
    Da ich studierte Tierhomöopathin bin hab ich mich sehr über euren Artikel gefreut. Noch mehr über den Hinweis, lieber einen Homöopathen aufzusuchen als selbst Hand anzulegen, denn die Auswahl der richtigen Mittel kann bei den eigenen Verwandten und Tieren durchaus sehr schwierig sein, denn wir sind nicht mehr neutral und sehen einige Dinge vielleicht nicht (mehr) oder nehmen sie gar nicht wahr.
    Allerdings möchte ich auch etwas berichtigen ???? Homöopathie ist keine Pflanzenheilkunde. Zwar gibt es auch pflanzliche Mittel aber genau so gibt es tierische und mineralische. Was mich zuerst ziemlich schockiert hatte ist der Punkt, dass die kleineren Tiere für die Mittelherstellung sogar komplett verwendet werden, dh. getötet werden. Jedoch kann ein solches Tierchen sehr sehr viele Kügelchen mit Informationen ausstatten. Da sterben mehr in Fliegenfallen oder durch ihre Fressfeinde.
    Auch möchte ich etwas berichten. Es gibt unter den Homöopathen durchaus “schwarze Schafe”. Noch ist die Homöopathie nicht wirklich anerkannt und es gibt unterschiedliche Lehren und Studienumfänge. Es hilft also dennoch herauszufinden, wie der jeweilige Homöopath arbeitet (klassisch, mit Komplexpräparaten, eher Symptomenbezogen etc.) Als klassische Homöopathin kann ich jedem nur die klassische Homöopathie empfehlen. Zu viele Mittel in eventuell zu hohen Potenzen können auch sehr sehr unsanft sein, was dann nicht mehr Sinn der Sache ist. Als Info: Ein Arzneimittelbild wird mit Hilfe von Arzneimittelprüfungen (AMP) erstellt. Während einer AMP nehmen die Testpersonen 3 Tage hintereinander eine C30 trocken ein. Sollte ein Mittel also falsch sein und wird es zu oft trocken gegeben so können sich Prüfungserscheinungen einstellen, die zwar beim Absetzen wieder weg gehen, jedoch ist es dann nicht mehr der sanfte Weg.
    Am Besten ist vielleicht ihr sucht einen Homöopathen auf, der euch schon empfohlen wurde. Manchmal kann man auch die anderen für sich suchen lassen ???? Solltet ihr selbst suchen (müssen), so scheut euch nicht zu fragen, wie der Homöopath arbeitet und am Ende ist natürlich die Sympathie wichtig. Es gilt auch die Regel: “Der Homöopath, zu dem ein Patient kommt, wird irgendwie genau der Richtige sein und die richtige Anwendung machen,”
    Das war’s nun erstmal von mir.
    Liebe Grüße

  2. Ines sagt:

    Mittlerweile greifen viele Menschen auf die alternativen Heilmethoden zurück. Ich belese mich z.B. sehr oft und gehe nur zum Arzt, wenn es nicht anders geht.

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