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Zwillingsschwangerschaft.net https://www.zwillingsschwangerschaft.net Von Zwillingseltern für Zwillingseltern Mon, 13 Aug 2018 11:56:27 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 https://www.zwillingsschwangerschaft.net/wp-content/uploads/2017/06/cropped-Bildschirmfoto-2017-06-29-um-12.28.17-32x32.png Zwillingsschwangerschaft.net https://www.zwillingsschwangerschaft.net 32 32 Postnatale Depression – gibt es neue Lösungsansätze? https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2018/05/10/postnatale-depression/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2018/05/10/postnatale-depression/#respond Thu, 10 May 2018 15:33:15 +0000 http://www.zwillingsschwangerschaft.net/?p=266 Weiterlesen ]]> Studien haben ergeben, dass etwa jede 5. Frau an einer postnatalen Depression erkrankt. Ich bin auf dem Blog von Naturally Healthy Mind über neue Empfehlungen zu der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln während der Schwangerschaft gestoßen. Auf diese Weise kann der postnatalen Depression vorgebeugt werden. Das Wichtigste habe ich nachfolgend einmal zusammengefasst:

 

Wie wahrscheinlich ist es, dass ich nach der Geburt an einer postnatalen Depression leiden werde?

Eine postnatale Depression, besser unter Wochenbettdepression oder „Baby Blues“ bekannt, kann bis zu zwei Jahren nach einer Geburt auftreten. Es heißt, bis zu 20 Prozent aller Frauen sind nach der Geburt eines Kindes von einer postnatalen Depressionen betroffen.“Post“ bedeutet „nach“ und „natalis“ heißt „Geburt“ – der Begriff stammen aus dem Lateinischen.

Dabei können die Ausprägungen unterschiedlich stark sein. Meist zeigen sich jedoch leichte bis schwere Depressionen schon vier bis sechs Wochen nachdem entbunden wurde.

Viele Frauen wählen hier ganz bewusst alternative Möglichkeiten und grenzen sich von den schulmedizinischen Behandlungsformen ab. Dadurch wird versucht, auf die Ansätze des Krankheitsverlaufs präventiv einzuwirken und diese positiv zu beeinflussen. Die Nebenwirkungen von Antidepressiva sind nicht zu unterschätzen und sollten natürlich insbesondere während der Schwangerschaft und Stillzeit sehr kritisch hinterfragt werden.

Rund 15-20% aller Frauen stürzt die Geburt in die eine postnatale (postpartale) Depression oder gar eine Psychose. Mit Sport und einer angepassten Ernährung sowie der Einnahme von Nahrungsergänzung kann vorgebeugt werden.

 

Was genau ist der „Baby Blues“?

Der sogenannte Baby Blues, ist von der postnatalen Depression in der Form abzugrenzen, da es hier um auftretende Stimmungsschwankungen geht, die zwei bis fünf Tage anhalten können und damit bald nach der Geburt wieder abklingen.

Dieses Phänomen wird als himmelhochjauchzend und dann wieder zu Tode betrübt beschrieben. Erklärt wird das Phänomen damit, dass die Sexualhormone der Frau einen starken Anstieg während der Schwangerschaft haben und in den ersten Tagen nach der Entbindung wieder rapide abfallen.

Wenn dieser Zustand länger als zwei Wochen anhält, sollte zeitnah abgeklärt werden, ob es sich nicht doch um eine postnatale Depression handelt.

Wie äußern sich die Symptome einer postnatalen Depression?

Typische Symptome einer postnatalen Depression können sein: Undefinierbare und oft unbegründete Angstzustände, wenn Frauen sich extreme Sorgen um ihr Kind machen und Ängste über Kontrollverluste äußern

  • Eine starke Unruhe treibt Frauen an, zum Teil verbunden mit Panikattacken und der Befürchtung, verrückt zu werden
  • Eine Antriebslosigkeit – Dinge in Angriff zu nehmen fällt sehr schwer
  • Interessenlosigkeit für alles, was um einen herum passiert
  • Eine starke innerer Leere macht sich breit mit einer Unfähigkeit zu weinen. Das kann bis zur Vernachlässigung des Babys führen
  • Appetitstörungen können sich einstellen, die sich dann in Appetitlosigkeit äußern oder in einer Esssucht auftauchen können
  • Körperliche und geistige Erschöpfungszustände
  • Magen- und Rückenschmerzen
  • Verdauungsprobleme
  • Verspannungen
  • Schwindel
  • Häufig treten Konzentrationsstörungen auf
  • Neigung zum Grübeln
  • Reizbarkeit und Stimmungschwankungen, Wutausbrüche und Aggression bis hin zur Gewalttätigkeit
  • Schlafstörungen, wie Einschlaf- und Durchschlafstörungen verbunden mit Depressionen
  • Schuldgefühle ohne jegliche Grundlage bis hin zu Selbstmordgedanken
  • Sexuelle Unlust und Ablehnen von Berührungen sowie Austausch von Zärtlichkeiten
  • Sozialer Rückzug
  • Eine tiefe Traurigkeit kann sich einstellen, Pessimismus und häufiges Weinen
  • Verlust des Selbstwertgefühls und des Selbstbewusstseins
  • Ein sich wiederholendes Gedankenmuster sich selbst oder auch dem Kind zu schaden
  • Bindungsprobleme zum Kind, Gleichgültigkeit, Zwiespältigkeit, Ablehnung des Babys

 

Welche Ursachen haben postpartale Depressionen aus der schulmedizinischen Sicht?

Leider werden die Symptome einer postpartalen Depression oft unterschätzt oder viel zu spät erkannt. Hier ist die Nachsorgehebamme, der Frauenarzt und das Umfeld angesprochen. Die Depression kann schwerwiegende Folgen für Mutter und Kind nach sich ziehen. Bei betroffenen Frauen können die Depressionen chronisch werden im schlimmsten Fall in Selbstmord enden. Das Kind kann sehr unter der Erkrankung der Mutter leiden und Bindungsstörungen sowie emotionalen und kognitiven Entwicklungsstörungen können die Folge sein. Schulmediziner nennen folgende Risikofaktoren:

  • Stress im Verlauf der Schwangerschaft
  • Die Geburt war traumatisch
  • Es sind Probleme in der Partnerschaft aufgetaucht
  • Die eigene Kindheit war belastend
  • Östrogen und Serotonin spielen eine wichtige Rolle

 

Wie werden postnatale Depressionen behandelt?

Zuerst muss der Schweregrad der Depression festgestellt werden. Dies geschieht anhand eines Fragebogens nach EPDS = Edinburgh Postnatal Depression Scale. Die herkömmliche Behandlung empfiehlt dann den Einsatz von Pharmazeutika sowie der Verordnung einer Psychotherapie.

Die Prozentsatzahlen an Patientinnen, die eine Wochenbettdepression mitgemacht haben, machen deutlich, dass dringend weitere Ursachenforschungen betrieben werden müssen.

Im Durchschnitt dauert die postnatale Depression ungefähr sieben Monate. Bei der Hälfte der Frauen stellt sich diese Störung bei einer Folgeschwangerschaft erneut ein. Mediziner werden aufgerufen, sich darüber Gedanken zu machen und nicht nur die Pharmazie zur Behandlung einzusetzen.

Weitere Faktoren gehören ins Rampenlicht wie der Lebensstil einer Patientin und wie versorgt sie sich mit den wichtigen Nähr- und Vitalstoffen? Eine ganzheitliche Therapie muss in Betracht gezogen werden.

 

Können Umweltgifte Auslöser einer postnatalen Depression sein?

Schwangere sind heutzutage einer Fülle von Belastungen durch zahlreiche Umweltgifte und Schadstoffe ausgesetzt. Von daher ist es absolut sinnvoll, diesen Aspekt in Verbindung mit einer Wochenbettdepression zu erörtern. Hier geht es um Schadstoffe, wie:

  • Schwermetalle, beispielsweise Methylquecksilber bei Fischen
  • Rückstände von Pharmazeutika und Impfungen
  • Haarfärbemittel und Chemie in Kosmetikartikeln sowie Möbeln
  • Auto- und Industrieabgase
  • Lebensmittelrückstände, wie Pestizide, Dioxin und Blei.

Diese Art Belastung mit Chemikalien können sich oft erst in den nachfolgenden Generationen zeigen – Laborversuche mit Ratten machen es deutlich.

Aktuell wird die Chemikalie Glyphosat diskutiert. Studien zeigen, wie stark dieser Stoff die Darmflora und damit das mikrobiologische Gleichgewicht beeinflusst. Das Entstehen von entzündlichen Prozessen wird der Weg bereitet und das Ungeborene und die Mutter können Schaden nehmen. Eine postnatale Depression kann die Folge sein.

Ebenfalls stehen aktuell Störungen im Stoffwechsel zur Diskussion, was die Aminosäure Kynurenin betrifft. Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine vom Eiweiß. Laborversuche belegen, dass das Verhältnis von Kynurenin und einem weiteren Aminobaustein mit Namen Tryptophan, Aufschluss über den Beginn einer postpartalen Depression geben können.

 

Können Frauen einer postnatalen Depression während der Schwangerschaft vorbeugen?

Ja, Frauen können mit relativ einfachen alltäglichen Maßnahmen viel dazu beitragen, dass die Belastung an Umweltgiften reduziert wird:

  • Die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren, Folsäure, Tryptophan, Kurkuma und Probiotika ist (nach Rücksprache mit einem Arzt) empfehlenswert
  • Leichter Sport wie Yoga oder Aerobic ist empfehlenswert
  • Den Einkauf von Nahrungsmitteln aus einer biologischen Landwirtschaft beziehen
  • Verzicht auf verarbeitete Lebensmittel – keine Konservierungsstoffe und wenig Geschmacksverstärker sowie wenig Zucker
  • Die Verwendung von Kosmetika ohne krebserregende Stoffe, das betrifft auch die Reinigungsmittel
  • Im Haushalt natürliche Mittel wie Apfelessig und Schmierseife benutzen
  • Einen kritischen Umgang mit Medikamenten
  • Verzicht von Plastikgeschirr und Plastikdosen.

Neben Folsäure, Eisen, Vitamin D, B-Vitaminen und Magnesium sollte während der Schwangerschaft auf eine ausreichende Zufuhr von Omega-3-Fettsäuren. z.B. in Form von Fischöl, geachtet werden.

 

Welche weitere Vorbeugung und Unterstützung gibt es?

Hier kann versucht werden „Probiotika“ einzusetzen. Eine Lactose Balance bringt die Darmflora wieder ins Gleichgewicht und enthält lebensfähige Mikroorganismen. Außerdem soll Probiotika dazu beitragen, die Aktivierung antientzündlicher Reaktionen auszulösen und das Immunsystem zu stärken. Dieses wiederum kann dafür Sorge tragen, dass Angstsymptome sich abschwächen.

 

Fazit:

Die Einnahme von bestimmten Nährstoffen und Vitalstoffen hat nachweislich schon während Schwangerschaften positive Auswirkungen gehabt auf die Gesundheit von der Mutter und das noch ungeborene Kind. Und es kann helfen, dass das Risiko an einer postnatalen Depression zu erkranken, gesenkt wird oder gar nicht entsteht.

Verbunden mit weiteren positiven Veränderungen im persönlichen Lebensstil der gebärenden Frauen können sich positiv auswirken. Das kann moderater Sport sein und Körperübungen wie beispielsweise Yoga.

Mütter, die bereits an einer postnatalen Depression erkrankt sind und konventionelle Pharmazeutika nicht einnehmen möchten, sollten zu einer zusätzlichen Psychotherapie Alternativen auf naturheilkundlicher Basis prüfen.

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Wie entwickeln sich Zwillinge im Mutterleib? https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2017/09/29/wie-entwickeln-sich-zwillinge-im-mutterleib/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2017/09/29/wie-entwickeln-sich-zwillinge-im-mutterleib/#respond Fri, 29 Sep 2017 05:00:50 +0000 http://www.zwillingsschwangerschaft.net/?p=225 Weiterlesen ]]>

Zwillinge: Ein doppeltes Familienglück als Geschenk der Natur

Die Wahrscheinlichkeit, eine Zwillingsschwangerschaft zu haben, ist sehr selten. Statistisch ist eine von weit über achtzig Schwangerschaften eine Zwillingsschwangerschaft. Künstliche Befruchtungen und Hormonbehandlungen sollen zu einer Förderung von Mehrlingsschwangerschaften führen. Aber auch erbliche Gesichtspunkte können zu einer Zwillingsschwangerschaft führen.

Zumindest stellen Zwillingsschwangerschaften alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen. Sowohl die ungeborenen Kinder als auch die Frau sind erheblichen Zusatzrisiken im Vergleich zu einer normalen Schwangerschaft ausgesetzt. Und auch die behandelnden Ärzte müssen bis zur vollendeten Geburt gut auf die werdende Mutter mit ihren Kindern aufpassen, damit es zu keinen unerwarteten Komplikationen kommt.

Auf YouTube gibt es eine tolle Doku über Zwillingsschwangerschaften von National Geographic:

 

Eineiige und zweieiige Zwillinge

Bei einer Mehrlingsschwangerschaft entwickeln sich mit einer Schwangerschaft gleich mehrere Kinder parallel im Bauch. Bei der Entbindung kommen die Kinder dann sehr kurz nacheinander auf die Welt. Bei einer Zwillingsschwangerschaft liegt die Wahrscheinlichkeit, eineiige Zwillinge auf die Welt zu bringen, bei ungefähr einem Drittel.

Eineiige Zwillinge haben ein sehr ähnliches Aussehen. Sie besitzen dasselbe Geschlecht und haben dieselbe Blutgruppe. Bei der Zellteilung entstehen die eineiigen Zwillinge nach dem Zufallsprinzip, indem sich eine Eizelle nach der Befruchtung in zwei Zellkerne teilt. Hierbei werden die exakten Erbanlagen geteilt und sind doppelt vorhanden.

Die Keimblasen nisten sich nebeneinander in der Gebärmutterschleimhaut ein und entwickeln sich, wenn die Teilung innerhalb der ersten drei Tage erfolgt. Dabei hat jeder Embryo eine eigene Fruchtblase und ist selbständig mit seiner eigenen Plazenta verbunden. Spätere Teilungen können zu Komplikationen führen, die teilweise behandelbar sind.

Bei zweieiigen Zwillingen kommt ein genetischer Gesichtspunkt zum Tragen. Aus diesem Grund sind die meisten Zwillingsgeburten zweieiige Zwillinge. Bei zweieiigen Zwillingen reifen zur gleichen Zeit zwei Eizellen heran und werden befruchtet. Die Kinder entwickeln sich parallel im Bauch der Mutter und haben komplett eigene Merkmale.

Sie unterscheiden sich letztlich wie alle Geschwister. Auch das Geschlecht kann unterschiedlich sein. Eine künstliche Befruchtung fördert eine Zwillingsschwangerschaft von zweieiigen Zwillingen, weil während der Behandlung mehrere befruchtete Eizellen in die Gebärmutter der Frau eingesetzt werden, die heranreifen können.

 

Der Zeitpunkt, an dem eine Zwillingsschwangerschaft festgestellt werden kann und die Risiken

Bereits ab dem zweiten Schwangerschaftsmonat kann mit einer Ultraschalluntersuchung festgestellt werden, ob eine Zwillingsschwangerschaft vorliegt. Auch die Fruchtblasen sind bereits erkennbar. Eine Zwillingsschwangerschaft ist immer gleichzeitig eine Risikoschwangerschaft. Sowohl für die Embryos als auch für die Frau entstehen durch diese Form von Schwangerschaft Gefahren, weshalb viele Untersuchungen und Kontrollen in kurzen Abständen erforderlich sind. Immerhin muss die Frau zwei Kinder gleichzeitig heranreifen lassen, und somit ist sie schon in der Schwangerschaft einer doppelten Belastung ausgesetzt.

Gleichzeitig erhöht sich statistisch die Wahrscheinlichkeit von Schwangerschaftskomplikationen. Sehr oft kommt es in diesem Zusammenhang zu Frühgeburten, Fehlgeburten, Fehlbildungen und Wachstumsstörungen. Hiermit einher gehen auch stärkere Belastungen bei der Frau, die durch die Mehrlingsschwangerschaft gleichzeitig mit mehr Gewicht konfrontiert wird.

Dieses Mehr an Gewicht schlägt sich auf den gesamten Körperablauf der schwangeren Frau nieder. Es kommt zu einer Überbeanspruchung des gesamen Knochen- und Muskelbaus der Frau, sodass Rückenschmerzen sehr häufig vorkommen.

Bluthochdruck, Verstopfungen, Krampfadern und Atemnot sind ebenfalls häufige Beschwerden bei Zwillingsschwangerschaften. Viel Ruhe und wenig Anstrengung können hierbei nicht immer eine positive Linderung bieten. Allerdings fördern Ruhe und wenig Anstrengung die Symptome nicht.

 

Risikogeburt nach einer Zwillingsschwangerschaft

Oftmals werden Zwillinge vaginal entbunden, wenn der Schwangerschaftsverlauf normal war und es zu keiner Frühgeburt kommt. Hierbei hat das erste Kind zumeist eine Kopflage. Bei Beckenlagen des zweiten Kindes wird zur Schmerzprävention der Frau eine Periduralanästhesie empfohlen. Diese Anästhesieform erleichtert der Frau das Ertragen der Schmerzen. Sollte es erforderlich werden, kann der zweite Zwilling auch mittels eines Kaiserschnitts entbunden werden.

Auch nach der Geburt bestehen noch Risiken für die Frau. Sie kann aufgrund der Überbeanspruchung ihrer Gebärmutter einen sehr hohen Blutverlust erleiden. Immerhin dauert es nach dieser Beanspruchung lange, bis sich die Gebärmutter wieder zurückbildet.

 

Weitere Komplikationen und Risiken bei Zwillingsschwangerschaften

Findet die Eizellenteilung erst nach dem dritten Tag statt, kann es zu anderen Reifungen der Embryos kommen. So bestehen dann vielleicht zwei Fruchtblasen, allerdings bedienen sich beide Kinder über eine Plazenta der Mutter. Dasselbe kann auch passieren, wenn sich beide Kinder in einer Fruchtblase befinden.

Die Versorgung beider Kinder über eine Plazenta bietet einen sehr hohen Risikograd. Es besteht immer die Gefahr, dass nur ein Kind ausreichend über die Plazenta versorgt wird, und das andere Kind in allen Entwicklungen zurückbleibt. Hier können besondere Behandlungsmethoden Abhilfe bringen.

Aber auch diese Methoden sind mit erheblichen Risiken für alle verbunden. Letztlich kann dies zur Gefährdung für beide Kinder und auch die werdende Mutter führen. Zellteilungen nach dem 12. Tag führen zumeist zu einem Zusammenwachsen der Föten und damit zu siamesischen Zwillingen, eine seltene Fehlentwicklung.

Um eine generelle Unterversorgung und eine Frühgeburt zu verhindern, werden heute alle medizinischen Möglichkeiten ergriffen, um die Kinder so lange wie möglich im Mutterleib zu belassen. Treten die Wehen allerdings vorzeitig ein, dann ist ein Verbleiben im Zustand nicht möglich. Auch wird eine Geburt eingeleitet, wenn abzusehen ist, dass sich ein Kind nicht ordnungsgemäß entwickeln kann und eine andere Behandlungsmethode nicht möglich ist.

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Unsere Tipps für den richtigen Zwillingskinderwagen https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2017/07/15/zwillingskinderwagen-test/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2017/07/15/zwillingskinderwagen-test/#respond Sat, 15 Jul 2017 18:16:04 +0000 http://www.zwillingsschwangerschaft.net/?p=215 Weiterlesen ]]> Sind Eltern in freudiger Erwartung von Zwillingen, stellt sich schnell die Frage nach einem Gefährt für den doppelten Familienzuwachs. Wünschenswert wäre ein Zwillingskinderwagen, der nicht nur den Kleinen genug Platz bietet, sondern auch einfach zu handhaben ist.

Vorab: Wir haben etliche Kinderwägen getestet und uns letztlich für diesen hier entschieden Zwillingskinderwagen Kombikinderwagen Buggy DANNY SPORT 5 TWIN 2 in 1 DS5 T (21-KB dunkel grau) Es handelt sich meiner Meinung nach um das beste Modell in dieser Preiskategorie.

Mit diesen ersten Überlegungen begeben sich die zukünftigen Zwillingseltern auf die Suche und sehen sich angesichts der Vielzahl an Modellen schnell überfordert. Stellen sich die Eltern im Vorfeld folgende Fragen, fällt die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Gefährt mit Sicherheit wesentlich leichter. 

  • Doppelsitzer oder Tandem?
  • Einsatz in Stadt oder auf dem Land?
  • Transport im Kofferraum?
  • Zusätzliche Ausstattung?
  • Kosten?

Sollen die Kinder nebeneinander oder hintereinander sitzen?

Das Verbraucherportal testly.de hat gerade einen interessanten Test über Zwillingskinderwägen veröffentlicht und ich das zum Anlass nehmen, hier meine Erfahrungen noch mal aufrollen.

In einem Doppelsitzer liegen bzw. sitzen die Kinder Seite an Seite. Platz finden sie abhängig vom Alter in einer Babyschale oder einem Kinderwagen-Sitz. Sind die Kinder entsprechend groß, genießen sie nebeneinander sitzend die freie Sicht nach vorn und können sich miteinander beschäftigen. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Sitzkomfort aufgrund schmalerer Sitze tendentiell etwas geringer ist als bei einem Singlewagen. Die schmaleren Sitze sind dem Umstand geschuldet, den Zwillingskinderwagen nicht noch breiter zu machen, als er ohnehin schon ist.

In der Breite des Doppelsitzers liegt nämlich ein nicht zu unterschätzender Nachteil, da auf schmalen Wegen oder an der Kasse im Supermarkt mitunter kein Durchkommen möglich ist. Diesen Herausforderungen lässt sich nur mit einer durchdachten Routenplanung begegnen. In diesem Zusammenhang ist es hilfreich, diejenigen Wege und Einkaufsläden zu identifizieren, die problemlos passiert werden können.

In einem Tandemwagen sind die beiden Kinder hintereinander untergebracht. Er eignet sich insbesondere für Geschwisterkinder unterschiedlichen Alters. Während das größere Kind vorne sitzt und die Aussicht genießt, liegt das jüngere Kind hinten und schläft. Erhältlich sind jedoch auch Modelle, bei denen sich der vordere und hintere Sitz nicht voneinander unterscheidet, sodass der hintere Sitz in identischer Weise nutzbar ist und auch Zwillinge sehr gut Platz finden.

Nachteilig ist nicht nur, dass sich die Geschwister bei dieser Bauform nicht unterhalten können. Aufgrund seiner Länge kann der Tandemwagen schnell umkippen und auch bei engen Kurven sowie der Benutzung des Fahrstuhls wird es problematisch, wie unser Test gezeigt hat. Für das Passieren der Supermarktkasse oder das Einsteigen in Bus und Bahn sind die Tandem-Modelle wiederum ideal. In der Stadt lassen sie sich gut führen, doch für ausgiebige Spaziergänge auf unebenem Gelände sind sie nicht zu empfehlen.

Wo werden wir hauptsächlich unterwegs sein?

Kommt der Zwillingskinderwagen überwiegend in der Stadt zum Einsatz, sollte er leicht manövrierbar und wendig sein, um auch die kleinste Kurve nehmen zu können und Personen oder Dingen schnell ausweichen zu können. Das Gefährt verfügt idealerweise über Hartgummireifen, die gegenüber Luftreifen besonders haltbar und widerstandsfähig sind. Finden hingegen hauptsächlich Spaziergänge im Park, Wald oder am Strand statt, ist ein Kinderwagen mit größeren Luftreifen zu empfehlen, die ein Festfahren im Gelände verhindern und für eine zusätzliche Federung sorgen. Am besten Du unterziehst den Kinderwagen vor dem Kaufen selbst einem kleinen Test.

Ist eine häufige Mitnahme im Kofferraum erforderlich?

Sofern geplant ist, viele Strecken mit dem Auto zurückzulegen, muss der Zwillingskinderwagen zusammenklappbar sein. Um sicher zu gehen, dass das gewünschte Modell tatsächlich in den Kofferraum passt, sollte im Vorfeld Maß genommen werden. Auch das Reisen mit der Bahn ist aufgrund schmaler Zugtüren und Gänge nur mit einem zusammenklappbaren Modell möglich.

Welche Rolle spielt passendes Zubehör?

Vielen Eltern ist ein großzügiger Stauraum wichtig. In ihm lassen sich die erledigten Einkäufe einfach unterbringen. Halterungsmöglichkeiten für den Sonnenschirm sowie ein Regen- und Insektenschutz zählen ebenso zur Ausstattung eines Kinderwagens, auf welche selten verzichtet wird. Verfügt das gewünschte Modell nicht über das entsprechende Zubehör, wird es mitunter sehr schwierig, das Teil anderswo zu besorgen.

Zwillingskinderwagen im Test: Wie viel wollen wir ausgeben?

Bevor sich die Eltern auf die Suche begeben, sollten sie überlegen, wie viel sie bereit sind für den Zwillingskinderwagen zu zahlen. Da er doppelt so groß ist wie ein Singlewagen, ist der Preis entsprechend höher. Zwar finden sich Modelle, die mit deutlich über 1.000 Euro im sehr hohen Preissegment liegen, doch sind jene für mehrere hundert Euro nicht zwangsläufig schlechter. Ist der Kinderwagen noch in einem guten Zustand, kann auch ein Modell aus zweiter Hand eine gute Option sein.

Nicht selten fällt die Entscheidung auf einen Kombi-Zwillingskinderwagen, dessen Vorteil in der langen Nutzungsdauer liegt. Hierbei wird der Nachwuchs zunächst in einer Softtasche oder Babywanne transportiert. Sobald die Kinder sitzen können, lässt sich der Kombi-Kinderwagen mit wenig Aufwand in einen Sportwagen mit entspechenden Sitzen verwandeln.

Alternativ besteht die Möglichkeit, für die Zwillinge im Säuglingsalter einen Liegekinderwagen zu nutzen. Sind die Kinder dann im Sportwagenalter, werden sie in einem Zwillingsjogger oder Buggy transportiert. Durch seine leichte Beweglichkeit und die kompakte Form wird der platzsparende Buggy zum optimalen Begleiter in der Stadt.

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https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2017/07/15/zwillingskinderwagen-test/feed/ 0
Wie lange wird die Schwangerschaft mit meinen Zwillingen wohl dauern? https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2013/02/28/wie-lange-wird-die-schwangerschaft-mit-meinen-zwillingen-wohl-dauern/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2013/02/28/wie-lange-wird-die-schwangerschaft-mit-meinen-zwillingen-wohl-dauern/#comments Thu, 28 Feb 2013 01:54:25 +0000 http://zwillingsschwangerschaft.magentoproject.com/?p=106 Weiterlesen ]]> Eine Frage die sich jede Frau im Laufe Ihrer Zwillingsschwangerschaft sicherlich stellt. Nun, Dauer einer Schwangerschaft mit Zwillingen hängt sicherlich von vielen Faktoren ab. Die eigene körperlichen Vorrausetzungen sind ebenso ausschlaggebend wie das schwangerschaftentsprechende Verhalten. Immer wieder machen Gerüchte und Mythen von von recht kurzen Zwillingsschwangerschaften ihre Runde und nicht selten ist das erste, was man vom Frauenarzt zu hören bekommt „die kommen sowieso früher“ !

Das muss man sich mal vorstellen!

Ist es nicht schon genug, dass eine Frau mit einer Zwillingsschwangerschaft bereits genug Energie aufwenden muss, um ihr Leben neu zu sortieren, um sich auf das Kommende einzustellen? Ist nicht das einzige was eine zwillingsschwangere Frau benötigt Zuspruch? Sorgen und Zukunftsängste hat jede Mutter, das ist normal. Aber helfen solche Mythen und Schauergeschichten von kurzen Schwangerschaften weiter?  – NEIN!

Ich habe mich auf unserer Facebookseite (wir würden uns natürlich ber jedes neue „LIKE“ sehr freuen 😉 ) einmal mittels einer Umfrage über die Dauer der Schwangerschaft bei Zwillingsmüttern erkundigt. Die Umfrage ist sicherlich nicht als repräsentativ zu bewerten aber sie zeigt dennoch Tendenzen auf. Und diese Tendenzen sind gar nicht so schlecht.

Bisher haben sich 159 Zwillingsmütter beteiligt und sage und schreibe 45 Mütter haben es mit ihre Zwillingen in bzw. über die 38 Schwagerschaftswoche geschafft was demzufolge keine Frühgeburt zu bedeuten hat! Das ist doch schon ein ordentlicher Wert und sollte jeder zwillingsschwangeren Frau gehörig Mut machen.

 

 

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Damit die Erinnerungen nicht verblassen… https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/11/28/damit-die-erinnerungen-nicht-verblassen/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/11/28/damit-die-erinnerungen-nicht-verblassen/#comments Wed, 28 Nov 2012 01:55:49 +0000 http://zwillingsschwangerschaft.magentoproject.com/?p=108 Weiterlesen ]]> Dass eine Schwangerschaft mit Zwillingen etwas ganz Besonderes ist, brauche ich gar nicht mehr betonen. Doch verblassen die Erinnerungen daran oft viel zu schnell und manche Zwillingsmutter wünscht sich die Zeit zurück, um noch einmal das einzigartige Gefühl der Kinder im Bauch zu spüren und diese innige Beziehung wieder aufleben zu lassen.

Was spricht also dagegen, sich die Erinnerung frühzeitig zu bewahren? Nichts, denn diese Erinnerung wird oft einzigartig bleiben, da Eltern die Zwillinge bekommen haben, damit oft die Familienplanung abschließen.
Doch wie konserviert man diese Zeit? Natürlich mit vieeeelen Fotos vom Bauch. Selbstverständlich eine schöne Erinnerung auf der Basis von zwei Dimensionen. In regelmäßigen Abständen abgelichtet ergibt die Volumenzunahme des Schwangerschaftsbauches sogar ein exzellentes Daumenkino.

Aber wie wäre es mit Gips? Abdrücke aus Gips zeigen erst den wirklichen Umfang Bauches aus der Zeit der Zwillingsschwangerschaft. Natürlich hat man die Möglichkeit, sich einfach ein Babybauchabdruck-Set zu kaufen und einfach loszulegen. Die Ergebnisse sind zwar gut aber allzu oft verwaist der Abdruck in irgendeiner Ecke oder verschwindet nach einigen Monaten im Keller oder auf dem Speicher. Dabei ist die Lösung ganz einfach – Lasst die Profis ran!
Babybauchabdruckspezialisten sind wahre Künstler und erstellen euch einen Abdruck ganz nach euren Wünschen. So habt ihr die Möglichkeit ein Kunstwerk erschaffen zu lassen, das nicht einfach vergessen wird, sondern auf ewig erhalten bleibt. Dabei gibt es einige Varianten, seinen Babybauch in eine Zimmerdekoration einfließen zu lassen. Ob als Skulptur oder in einem Bilderrahmen an der Wand im Schlafzimmer, ja selbst die Verarbeitung als Lampe ist möglich. Den eigenen Wünschen und der Kreativität sind hier wenig Grenzen gesetzt.

Im Folgenden möchte ich euch einige Künstler empfehlen auf die Ihr bei Bedarf gerne zurückgreifen könnt. Vielleicht sind sie ja gar nicht so weit von euch entfernt…

Annerose Ryll

Marner Str.55

17094 Burg Stargard

Telefon: 039603  33150 / 0163 7315548

http://www.babybauch-gips-abdruck.de und www.lilly-art.de

Atelier & Manufaktur Body-pArts

Inh. Julia Schulze

Wattstrasse 20

14482 Potsdam / Babelsberg

Telefon: 0331 273 139 75 / 0173 47 89 188

www.babybauch-abdruecke.de

Isabell Willms

Am Kirchdorfer Moor 19

26605 Aurich

Telefon: 04941-1720096

www.babybauchdesign.de/

 

Nadja Leeb

Mitterndorf 44

4801 Traunkirchen, Österreich

Telefon: +43 650 4801 440

http://www.diegipserei.at

Vielleicht hat ja schon jemand von euch einen Abdruck machen lassen oder sogar selbst gestaltet. Schickt uns doch einfach ein Foto von euren Werken.

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Das Zwillingskissen Plus von My Brest Friend https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/10/19/das-zwillingskissen-plus-von-my-brest-friend/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/10/19/das-zwillingskissen-plus-von-my-brest-friend/#comments Fri, 19 Oct 2012 01:57:06 +0000 http://zwillingsschwangerschaft.magentoproject.com/?p=112 Weiterlesen ]]> Wir hatten ja schon vor einiger Zeit einen mehrteiligen Erfahrungsbericht zum Thema Stillen von Zwillingen veröffentlicht und möchte euch nun ein Produkt vorstellen, welches Euch ein sehr guter Helfer sein kann: Das Zwillingskissen Plus.
Das Stillkissen wurde speziell auf die Bedürfnisse einer stillen Zwillingsmutter abgestimmt und kann bei dem Vorhaben, seine Zwillinge stillen zu wollen enorm hilfreich sein.

 

Warum? Es ist groß genug für beide Kinder! Mit einer Gesamtbreit von 70 cm und einer Tiefe von 55 cm bietet es genügend Platz um beide Kinder gleichzeitig zu stillen. Das Innenteil aus kaltgeschäumtem Schaumstoff verhindert das Verformen des Kissens bei längerem Stillen. Die extra großen, leicht zum Körper der Mutter hin abgeschrägten Auflageflächen geben den Zwillingen einen festen Halt und verhindern das Wegrutschen von der Mutter weg.
Das Zwillingskissen lässt sich über den einen individuell verstellbaren Klick- Klettverschluss leicht umschnallen. Durch die vielfachen Größeneinstellungen und auch abnehmbare Rückenstütze hat das Kissen stets einen angenehm festen Sitz um die stillende Zwillingsmutter. Komplettiert wird das Zwillingsstillkissen durch außen angebrachte Täschchen, für das Unterbringen von z. B. Spucktuch oder dem Smartphone ;-).

Der Außenstoff besteht zu 100 % aus Baumwolle, ist bei 40 ° C waschbar und gibt es in den Farben Blau für z. B. Zwillingsjungs, Rosa für z. B. Zwillingsmädchen und Grün für z. B. ein Zwillingspärchen.

Ich habe bei youtube ein Video gefunden (zwar in Englisch), welches kurz die Nutzung des Kissen erklärt und zeigt.

Über unsere Facebookseite habe ich mal nachgefragt, ob jemand das My Brest Friend Stillen Kissen Blue benutzt oder benutzt hat und bekam z. B folgende Antworten :

Daniela schreibt: …also ich hatte dieses Kissen zum gleichzeitigen Stillen meiner Zwillinge und es ist wirklich super. Hatte anfangs ein „normales Stillkissen. aber das ist mit diesem hier nicht zu vergleichen. Kann es wirklich jedem nur empfehlen.

Desiree sagt: …ich hab mir dieses Stillkissen auch extra gekauft und bin total begeistert. Meine Zwillinge sind jetzt 4 Wochen alt und liegen durch die Kuhle die das Kissen extra hat, richtig gut darin. Im normalen Stillkissen rutschen sie gerne weg. Das passiert hier nicht. Zudem hat es seitlich eine Tasche für Trinkflasche oder Spucktuch oder eben sonstiges. Es ist super bequem durch die Polsterung im Rücken und den Verschluss zum zumachen. Kann es auch nur empfehlen. Eine sinnvolle Anschaffung.

Das Zwillingsstillkissen ist mit einem Preis von 99,90 EUR zugegebenermaßen nicht unbedingt günstig, in unseren Augen aber jeden Cent wert. Außerdem hat es, soweit ich es beurteilen kann, einen nicht zu unterschätzenden Wiederverkaufswert.

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Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 9) https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/05/23/zwillinge-stillen-erfahrungsbericht-ueber-das-stillen-von-fruehgeborenen-zwillingen-teil-9/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/05/23/zwillinge-stillen-erfahrungsbericht-ueber-das-stillen-von-fruehgeborenen-zwillingen-teil-9/#comments Wed, 23 May 2012 01:58:52 +0000 http://zwillingsschwangerschaft.magentoproject.com/?p=114 Weiterlesen ]]> Einführung der Beikost
Ich kenne einige Familien, in denen die Kinder weder Gläschen noch Brei bekommen, sondern einfach weiter gestillt werden, bis sie nach und nach das essen, was der Rest der Familie auch isst. Das geht mit Zwillingen nicht! Mit sechs Monaten war eine Grenze erreicht, wo ich einfach nicht noch mehr essen konnte, um genug Milch zu produzieren.

Ich hielt mich bei der Einführung der Beikost ziemlich genau an den Ratgeber „Von Anfang an mit Spaß dabei – Essen und Trinken für kleine Kinder“ vom Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum Baden Württemberg, den man unter www.ernaehrung.bwl.de kostenlos bestellen kann. Allerdings hielten sich meine Buben nicht daran! Wenn ich eine Stillmahlzeit durch Brei ersetzen wollte, brauchten sie nicht vier Wochen, um die Menge von ein paar Löffeln auf ein Gläschen zu steigern, sondern vier Monate. Johannes signalisierte nach anfänglichem Interesse am Karottenbrei deutlich: „Mama, jetzt will ich nicht mehr mit dem orangenen Zeug spielen, gib mir was Richtiges zu essen!“ Dann stillte ich ihn, bis er satt war. Ich begann trotzdem immer nach vier bis fünf Wochen, eine weitere Mahlzeit zu ersetzen, denn die Milchmengen, die die Kinder tranken, nahmen trotz Beikost anfangs nicht ab.

Pascal bekam von den Karotten fürchterliche Verstopfung, so dass wir den Mittagsbrei zunächst wieder wegließen. Kürbis, Brokkoli oder Spinat empfahl uns der Kinderarzt für Pascal, doch Kürbis mochte er ganz und gar nicht, und Spinat fand ich in Gläschen zunächst nur in Verbindung mit Rahm, doch Kuhmilch wollte ich ihm vor dem ersten Geburtstag nicht geben. Also kochte ich Brokkoli für ihn, was jedoch das Problem auch nicht wirklich löste. Schließlich fand ich im Reformhaus SpinatKartoffelGläschen ohne Rahm, und die vertrug und mochte er.

Den abendlichen Milchbrei bereitete ich mit Säuglingsmilch zu. Auch diesen isst Pascal bis heute maximal zur Hälfte, so dass wir eines Abends herauszufinden versuchten, ob er damit wirklich satt war oder ob er nur aufhörte, weil er den Brei nicht mochte. Tatsächlich verschlang er nach dem halben Brei noch ein Gläschen SpinatKartoffelFleischBrei.

(Die Reformhausgläschen bestehen nur aus Spinat und Kartoffeln, dazu mischte ich immer Fleischzubereitung von Hipp.) Dann bekam er halt jeden Abend einen halben Brei und ein MittagessenGläschen, Milch bekam er ja durch das Stillen genug.
Vielleicht noch ein paar Worte zur „Fütterungstechnik“: Die Kinder konnten ja mit sechs Monaten noch nicht sitzen, also konnte ich sie nicht im Hochstuhl gleichzeitig füttern. Aber eines füttern und das andere warten lassen, war unmöglich. Also schnallte ich sie in ihre Autositze und stellte sie nebeneinander auf einen niedrigen Tisch. Ich setzte mich davor und gab abwechselnd jedem einen Löffel Brei. Wenn wir zu zweit waren, fütterte natürlich jeder ein Kind, aber wir ließen sie dazu trotzdem in ihren Sitzen, denn alle Veränderungen beim Füttern führten zu Verwirrung.

Ich stillte die Kinder bis vor Kurzem immer morgens direkt nach dem Aufwachen und dann abends gegen 23 Uhr nochmal, kurz bevor ich ins Bett ging. Dazu weckte ich sie, denn wenn ich sie da nicht stillte, bekamen sie gegen 3 Uhr morgens Hunger. Mit dem abendlichen Stillen schliefen sie durch bis gegen 8 Uhr. Das abendliche Stillen habe ich erst jetzt, mit 14 Monaten weggelassen, jetzt schlafen sie von 20 Uhr bis 6 Uhr. Viel trinken sie jetzt auch morgens nicht mehr, es ist wohle her ein etwas ausgiebigeres Schmusen.

Die Zwillinge durften in den letzten Monaten immer mehr von unserem Essen probieren: Brot, Reiswaffeln und Zwieback, weiches Obst, weichgekochte Gemüsestückchen, auch Käse (Butterkäse ist der Hit!) und Wurst usw. Jetzt, mit 14 Monaten, kam im Urlaub fast schlagartig die komplette Verweigerung aller Arten von Brei, nun essen sie am Tisch mit. Die Zwillinge sind vierzehn Monate alt

Fazit und Ausblick

Nach nun gut einem Jahr kann ich sagen, dass man auch Zwillinge sehr lange stillen kann, wenn man es nur will. Dazu müssen aber alle Beteiligten – Mama, Papa, Großeltern und alle anderen, die der Familie nahestehen – an einem Strang ziehen. Nur so können anfängliche Schwierigkeiten, mit denen man bei Zwillingen schon rechnen kann, überwunden werden. Man darf sich auch nicht scheuen, sich fachlich kompetente Hilfe zu holen, notfalls entstehen dabei auch Kosten, die die Krankenkasse nicht unbedingt bezahlt. Wenn man dadurch ein Stillproblem lösen kann und die Stillbeziehung rettet, dann ist das Geld gut angelegt!

Sollte jemand an einen Arzt oder eine Hebamme geraten, der/die es von vornherein anzweifelt, dass man Zwillinge stillen kann, dann würde ich mir zumindest eine zweite Meinung einholen, bevor ich mir eine so wertvolle Erfahrung wie das Stillen entgehen lassen würde. Abschließend kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat, dass wir uns den Schwierigkeiten, die ich hier beschrieben habe, gestellt und sie gemeinsam überwunden haben. Es hat uns als Familie zusammengeschweißt. In jedem Stillbuch sind die positiven Auswirkungen des Stillens nachzulesen – ich muss sie hier nicht aufzählen und ich kann sie alle bestätigen.

 

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 1)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 2)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 3)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 4)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 5)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 6)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 7)

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 8 )

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 9)

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Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 8) https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/05/15/zwillinge-stillen-erfahrungsbericht-ueber-das-stillen-von-fruehgeborenen-zwillingen-teil-8/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/05/15/zwillinge-stillen-erfahrungsbericht-ueber-das-stillen-von-fruehgeborenen-zwillingen-teil-8/#respond Tue, 15 May 2012 02:00:01 +0000 http://zwillingsschwangerschaft.magentoproject.com/?p=116 Weiterlesen ]]>  

Stillen und Arbeiten?!

Geht das? Ja, mit Einschränkungen und riesigem Organisationsaufwand. Es war so schön geplant: Beim Milchabpumpen entstand reichlich Überschuss, den ich in kleinen Beuteln einfror. Wenn ich ein paar Stunden pro Woche zum Arbeiten außer Haus sein wollte, sollten die Omas den Zwillingen die aufgetaute Muttermilch mit der Flasche füttern.

Pustekuchen! Die Buben nahmen keine Flasche mehr. Erst nach ein paar vergeblichen Versuchen merkte ich, dass die Muttermilch in diesen (extra für Muttermilch gedachten!) Beuteln einen fürchterlichen Plastikgeschmack angenommen hatte. Ich ließ die übrigen 6 Liter (!) Muttermilch in der Spüle auftauen und zog den Stöpsel. Das war ein bitterer Tag! Bei frisch abgepumpter Milch streikte Pascal auch, und da ich ihm weitere Verwirrung ersparen wollte, gab ich beiden Kindern wie gewohnt die Brust.

Die Zwillinge tranken mit vier Monaten relativ regelmäßig alle vier Stunden, also konnte ich maximal drei Stunden am Stück aus dem Haus gehen. Wenn ich nun zu einer bestimmten Zeit los musste, begann ich spätestens einen halben Tag vorher mit der Zeitplanung. Wenn ich beispielsweise um 10 Uhr gehen musste, sollten die Kinder um 9 Uhr trinken. Also stellte ich einen Wecker auf 5 Uhr, davor auf 1 Uhr, am Vorabend auf 21 Uhr. Passte das nicht ganz zu den Stillzeiten des Vortages, dann versuchte ich, über Nacht mit mehreren 3½StundenTakten auf die passenden Zeiten zu kommen. Es war ein ständiges Rechnen und Organisieren. Ich denke aber nicht, dass die Zwillinge deswegen einen Nachteil erleiden mussten. Es gab genug Tage, an denen ich sie nicht zum Stillen weckte, und auch an diesen Tagen hielten sie ungefähr ihren Rhythmus.

Trotz des Aufwands würde ich es ganz genau so wieder machen. Das Stillen war für mich das Wichtigste, es sollte nicht darunter leiden, dass ich arbeiten gehen wollte. Jedoch schon die paar Stunden Arbeit, Gespräche mit Kollegen und die geistige Anregung steigerten meine Zufriedenheit immens. In den letzten Wochen des Mutterschutzes war mir zu Hause regelrecht die Decke auf den Kopf gefallen. Nicht, dass die Tage nicht ausgefüllt gewesen wären, aber ich fühlte mich geistig nicht gefordert. Die Arbeit mit den Zwillingen wurde nun natürlich nicht weniger, aber da ich jetzt ein Ziel vor Augen hatte, schaffte ich die Hausarbeit viel leichter und schneller.
Ein weiterer schöner Aspekt ist die enge Beziehung, die die Kinder jetzt zu ihren Omas haben. Sie freuen sich jedes Mal, wenn sie kommen. Und mit jeder Oma werden andere Dinge gespielt, mal eher Bilderbücher angeschaut, mal quer durchs Kinderzimmer getobt.

Stillen und Gesundheit

Was man in jedem Stillbuch liest, ist eine Aufzählung, in welcher Hinsicht das Stillen die Gesundheit der Babies fördert. Dies deckt sich voll und ganz mit unseren Erfahrungen. Die Kinder waren in diesem ersten Jahr kaum krank, abgesehen von zwei oder drei Schnupfen. Und das, obwohl wir sie eigentlich überall mitgeschleppt haben.

Über die Gesundheit der Mama habe ich noch nichts gelesen, aber meine positiven Erfahrungen möchte ich nicht unerwähnt lassen. Zuerst hegte ich ja einige Befürchtungen, wie ich wohl mit meinen ständigen Erkältungen ohne schleimlösende Medikamente über den Winter kommen würde. Ich war jedoch im letzten Winter so gesund wie selten zuvor! Ich hatte zwar genauso oft wie sonst eine Erkältung, aber diese verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Keine setzte sich wie sonst immer als Nebenhöhlenentzündung fest. Ich kann als medizinischer Laie nur spekulieren, was
der Grund dafür sein könnte. Vielleicht wird der Körper, da der Stoffwechsel ja auf Hochtouren läuft, einfach schneller mit den Krankheitserregern fertig.

Falls man doch mal in der Stillzeit zum Arzt muss, sollte man immer sofort sagen, dass man stillt. Auch beim Zahnarzt, denn der kann dann Spritzen benutzen, in denen kein Adrenalin enthalten ist und die nicht in die Muttermilch übergehen.

 

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 1)

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Den größten Einfluss auf das Stillen hat der Papa. Wenn er nicht dahintersteht, dann kann man das Stillen bleiben lassen! Dabei reicht es nicht, dass er prinzipiell das Stillen gut findet, er muss seine Familie auch tatkräftig unterstützen.
Ich möchte den Zeitaufwand für das Stillen einmal mit einem gewöhnlichen Arbeitstag vergleichen: Wenn die Kinder bereits einen VierStundenRhythmus haben, dann trinken sie sechs Mal in 24 Stunden. In den ersten Wochen oder auch Monaten können das aber auch acht Mahlzeiten am Tag sein. Ich brauchte für Stillen, Bäuerchen und Wickeln immer bis zu eineinhalb Stunden, später weniger. Das heißt, ein MamaArbeitstag dauert locker neun Stunden, meistens aber länger. Er ist nur gleichmäßig auf 24 Stunden verteilt, d.h. die neun Stunden Arbeit finden Großteils nicht zu Bürozeiten statt. Und in dieser Zeit ist noch kein einziger Handstreich im Haushalt eingerechnet, kein Spielen und Schmusen mit den Babies, weder Rückbildung-noch Babymassagekurs, weder Kochen noch Essen. Was erschwerend hinzu kommt, ist die Tatsache, dass die Mama monatelang niemals länger als drei Stunden am Stück schläft.

Es muss einfach selbstverständlich sein, dass der Papa einen großen Teil der Hausarbeit übernimmt. Bei uns waren das: staubsaugen, einkaufen, Frühstück und Abendessen richten, am Wochenende kochen, Spülmaschine ausräumen und Töpfe spülen, Bad und Klo putzen, Kehrwoche und Müll rausbringen! Außerdem natürlich immer wieder wickeln, baden und anfangs den Pascal füttern. In manchen Stillbüchern wird den Papas empfohlen, mal den Staubsauger zu schwingen, wenn die Mama es tagsüber nicht geschafft hat. Falsch! Es muss ganz klar vereinbart werden, wer für welche Hausarbeit zuständig ist, andernfalls hat die Mama ständig ein schlechtes Gewissen, weil sie „ihre“ Arbeit nicht schafft.

Mindestens genauso wichtig ist, dass der Papa Unruhe und Stress von der Familie fernhält. Dazu gehört der Ärger im Büro, aber auch die Scharen von Gratulanten, denen man freundlich aber bestimmt deutlich machen muss, dass sie gern die Zwillinge besichtigen kommen dürfen, aber erst in zwei oder drei Monaten. Die frischgebackenen Eltern müssen sich einig sein, welche Helfer im Haushalt wo anpacken dürfen, und wenn diese sich übereifrig in Dinge stürzen, die man nicht aus der Hand geben will, dann muss vor allem auch der Papa Einhalt gebieten. Mir ging es in der Stillzeit so, dass ich oft nicht in der Lage war, „nein“ zu sagen, wenn Hilfsangebote oder Besuchsankündigungen kamen, die mir nicht recht waren.
Die Großeltern waren und sind unsere Babysitter. Sie haben mir ermöglicht, arbeiten zu gehen (dazu unten mehr), und mir und meinem Mann hin und wieder ein paar freie Stunden zu zweit verschafft. Beides hat sehr zu unserer Zufriedenheit beigetragen und damit sicher auch zum problemlosen Stillen.

Ich fand es sehr wichtig, dass beide Omas sich über das, was man heute über das Stillen weiß, in groben Zügen informiert haben, und dass sie ihre eigenen, eher negativen Stillerfahrungen (70er Jahre!) für sich behalten haben. Omas könnten sehr großen Schaden anrichten, wenn sie sich negativ über das Stillen äußern würden, denn man schreibt ihnen in Bezug aufs Kinder Großziehen automatisch große Kompetenzen zu.
Allen anderen Freunden und Verwandten kommt ebenfalls eine wichtige Aufgabe zu: Für uns waren sie der Garant dafür, dass es auch noch ein Leben außerhalb von Babygeschrei und Windelwechsel gibt. Es tut unglaublich gut, mal ein interessantes Gespräch zu führen, das sich nicht nur um Kinder dreht, oder eine Einladung zu bekommen, bei der man schön „bekocht“ und verwöhnt wird. Dies alles trägt dazu bei, dass die Eltern mit ihrer Situation zufrieden sind, und das ist die Grundvoraussetzung für problemloses Stillen.

Wer in seinem Freundeskreis frischgebackene Zwillingseltern hat, sollte ruhig mal anrufen und sich erkundigen, wie es geht. Man darf bloß nicht sauer sein, wenn man zu einer ungeschickten Zeit angerufen hat und auf ein andermal vertröstet wird. Wer helfen möchte, sollte das ruhig anbieten aber nicht darauf beharren. Zwillingseltern haben ihren Haushalt optimiert und durchorganisiert, da ist es oft besser, alles läuft so wie gewohnt, als dass jemand, der sich im Haushalt nicht auskennt, etwas irgendwie macht.

Es gab auch ein paar Dinge, die wir gerne nicht so erlebt hätten: kleine Kinder, die durch unsere Wohnung toben und an den neugeborenen Babies zerren; Besuchsankündigungen der Form: „also, wir kommen in einer Stunde“ und Funkstille nach einer Absage; Besucher, die es selbstverständlich fanden, dass es Kaffee und Kuchen gab, und sich auch noch bedienen ließen; endlose Erzählungen, wessen Baby noch weniger gewogen hat und noch früher auf die Welt kam. (Letzteres ist ein Grund, warum wir uns von allen Zwillingsclubs fernhalten.) Wer sich bewusst macht, dass Zwillingseltern am Anfang im absoluten Ausnahmezustand leben, wird solche Taktlosigkeiten aber vermeiden können.

Ein Gerät sollte man sich anschaffen, falls man es noch nicht hat: einen Anrufbeantworter. Wozu braucht eine stillende Mama den, sie ist doch fast den ganzen Tag zu Hause?! Sicher, aber beim Stillen, Wickeln, Babies Massieren, Kinder in Schlaf Singen usw. kann sie nicht ans Telefon, und wenn sie es trotzdem tut, entsteht ziemlich viel Unruhe. Wenn die Kinder schlafen, dann holt sie vielleicht gerade selbst den ausgefallenen Nachtschlaf nach oder die Dusche, für die am Morgen keine Zeit war, und kann somit auch nicht ans Telefon. Also verpasst sie 90% aller Anrufe, und dabei ist es doch so wichtig, mal mit erwachsenen Menschen zu reden. Die meisten Leute, mit denen ich gern telefoniere, wussten bald, dass sie mir wenigstens ihren Namen auf den Anrufbeantworter sprechen sollten, denn dann rief ich zurück, sobald ich Zeit hatte.

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 1)

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Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 6) https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/04/27/zwillinge-stillen-erfahrungsbericht-ueber-das-stillen-von-fruehgeborenen-zwillingen-teil-6/ https://www.zwillingsschwangerschaft.net/2012/04/27/zwillinge-stillen-erfahrungsbericht-ueber-das-stillen-von-fruehgeborenen-zwillingen-teil-6/#respond Fri, 27 Apr 2012 01:48:37 +0000 http://zwillingsschwangerschaft.magentoproject.com/?p=98 Weiterlesen ]]> Wieviel muss die stillende Mama essen und trinken?
„ Das Stillen erhöht den Energiebedarf der Mutter um 500 kcal, das entspricht …“ So las ich es in einem Stillbuch; es folgte eine Aufzählung, wie vielen Scheiben Brot und anderen Nahrungsmitteln das entspräche. Heute kann ich über den oben zitierten Satz nur noch lachen, denn er trifft vielleicht in den ersten zwei Wochen der Stillzeit zu, dann aber sicher nicht mehr.

Eine kleine Rechnung soll das verdeutlichen: Ein Baby trinkt in 24 Stunden ca. ein Sechstel bis ein Fünftel seines Körpergewichts. Ich gehe mal von meinen beiden Söhnen aus, als sie sechsMonate alt waren. Johannes wog zu dem Zeitpunkt etwa 7 kg, Pascal etwa 5 kg, also zusammen 12kg. Ein Sechstel davon sind 2 kg, also tranken sie zusammen mindestens 2 l Milch.

Ein Liter Muttermilch enthält ca. 700 kcal, also verbrauchten sie zusammen 1400 kcal. Ich vermute, dass man zum „Herstellen“ von Milch mit 1400 kcal Energie mindestens 2000 kcal essen muss, denn der Stoffwechsel verbraucht ja auch Energie. Und das natürlich zusätzlich zum normalen Bedarf eines Menschen.

Meine Erfahrung war, dass ich nach einer normalen Portion einfach immer noch hungrig war, und deshalb aß ich weiter, bis ich satt war. Es waren unglaubliche Mengen! Manchmal wurde mir nach dem fünften Frühstücksbrot das Kauen zu mühsam, dann stieg ich auf Kaba oder Joghurt um. Essen war regelrecht Arbeit für mich. Irgendwann kaufte ich mir eine Waage, weil ich Angst hatte, zu viel zuzunehmen. Aber so viel ich auch aß, ich nahm ständig ab.

Ganz wichtig war für mich, dass ich zum Essen Zeit und Ruhe hatte, deshalb habe ich ein Prinzip eingehalten: beim Essen hatte und habe ich nie ein Kind auf dem Schoß. Meine Mutter nahm mir oft das Kochen ab, das war für mich eine große Erleichterung. Sie war glücklich, wenn sie mir Kuchen backen konnte und der nach wenigen Tagen schon aufgegessen war. Oder sie machte einen Braten und einen großen Topf Gemüse, und ich konnte in den darauffolgenden Tagen noch davon essen. Aufpassen muss man, wenn zugefüttert wird und die Kinder deshalb weniger trinken. Die Mama ist dann an Essensmengen gewöhnt, die sie gar nicht mehr braucht. Auch hier tut eine Waage gute Dienste, denn man merkt so sehr schnell, wenn man beginnt zuzunehmen.

Die Meinungen darüber, was eine stillende Mama essen darf, gehen auseinander. Ein Märchen ist in jedem Fall die Behauptung, dass man in den ersten vier Wochen nach der Geburt kein Vitamin C essen dürfe, da die Babies dann wund würden. Richtig ist, dass man keine Zitrusfrüchte essen sollte, wegen der darin enthaltenen ätherischen Öle; alle anderen Früchte sind erlaubt. Mir wurde im Krankenhaus gesagt, dass ich alles essen dürfe. Ich habe trotzdem die Speisen weggelassen, die mich selbst blähen, wie Kohl, Hülsenfrüchte und Zwiebeln.

Das Essen kann zum Problem werden, wenn das Baby Blähungen hat. Man quält sich und grübelt und versucht, die eine oder andere Speise als Auslöser zu identifizieren. Manchmal werden es einfach nur die „DreiMonatsKoliken“ sein, die man nicht verhindern, sondern allenfalls mit Sab simplex etwas abmildern kann. Dieses Wissen hinderte mich trotzdem nicht am Ausprobieren und Suchen. Eine Speise, bei der ich es gar nicht vermutet hätte, löste bei Pascal zweifelsfrei Blähungen aus: Vollkornbrot. Seit ich das und auch Müsli weglasse, haben auch die Blähungen fast ganz aufgehört. Meine Freundin berichtet, dass ihr Sohn es nicht verträgt, wenn sie Milch trinkt, Joghurt und Käse sei jedoch kein Problem.

Zum Thema Trinken ist nicht sehr viel zu sagen. Jeder merkt selbst, wann er durstig ist. Ich trank fast nur Mineralwasser, Leitungswasser und Stilltee, hin und wieder auch Saft. Auf meinen gewohnten schwarzen Tee zum Frühstück konnte ich nicht verzichten, Kaffee habe ich ganz selten getrunken und Alkohol überhaupt nicht. Wissen sollte man vielleicht, dass Pfefferminzund Salbeitee die Milchbildung reduzieren, deshalb sind sie tabu.
Zum Stillen habe ich mir immer ein Glas und eine Flasche Mineralwasser bereitgestellt, denn dabei wird man sehr durstig.

 

Zwillinge stillen – Erfahrungsbericht über das Stillen von frühgeborenen Zwillingen (Teil 1)

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